Hienzsch | Das deutsche Insiderhandelsverbot in der Rechtswirklichkeit | Cover

Hienzsch

Das deutsche Insiderhandelsverbot in der Rechtswirklichkeit

Eine empirische Studie

Dr. André Hienzsch

2006, 231 S., Broschiert,
ISBN 978-3-8329-1736-4

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Mit der Schaffung des gesetzlichen Insiderhandelsverbotes gewann die wissenschaftliche Insiderrechtsdiskussion auch für die deutsche Wirtschafts- und Rechtspraxis Bedeutung.

Hierzu untersucht der Autor, inwieweit das Insiderhandelsverbot den gesetzgeberischen Erwartungen entspricht. Auf Grundlage einer Expertenstudie ermittelt er, wie und mit welchem Erfolg die Verfolgungsorgane BaFin und Staatsanwaltschaften die Straftaten aufdecken und verfolgen. Er kommt zu dem Ergebnis, dass der größte Teil der Insiderdelikte im Dunkelfeld bleibt. Vor allem auf Ebene der Staatsanwaltschaften bestehen Defizite.

Weiter zeigt der Autor anhand einer repräsentativen Bevölkerungsumfrage, dass Insiderhandel Anlegervertrauen tangiert. Dem Insiderhandelsverbot ist es hingegen kaum gelungen, Vertrauen in den Kapitalmarkt zu stärken.

Das Werk ist Teil der Reihe Schriftenreihe zum deutschen, europäischen und internationalen Wirtschaftsstrafrecht, Band 1.

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