Kruse | Die Leistungsfähigkeit des britischen, deutschen und französischen Tarifvertrags- und Arbeitskampfrechts im Vergleich | Cover

Kruse

Die Leistungsfähigkeit des britischen, deutschen und französischen Tarifvertrags- und Arbeitskampfrechts im Vergleich

Überlegungen zu einer europäischen Arbeitsmarktordnung

Martin Kruse

1996, 235 S., Gebunden,
ISBN 978-3-7890-4403-8

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Die Arbeitsmärkte Deutschlands, Frankreichs und Großbritanniens sind durch bilaterale Kartelle und durch das Recht geprägt, zu „Kampfzwecken“ die vertraglich geschuldete Leistung zurückzuhalten.

In dieser Arbeit werden die Tarifvertrags- und Arbeitskampfrechte der drei Staaten miteinander verglichen und auf ihre Eignung hin untersucht, bei nur geringen arbeitskampfbedingten Transaktionskosten zu einer effizienten Allokation des Produktionsfaktors Arbeit beizutragen. Es zeigt sich, daß allein das britische Tarifvertrags- und Arbeitskampfrecht den beiden Anforderungen annähernd entspricht, während das deutsche Regelungswerk bei geringen Transaktionskosten die Faktorallokation behindert und das französische Recht keines der beiden Ziele zu erreichen vermag. Angesichts der Unwahrscheinlichkeit gemeinschaftsweiter Rechtsetzungsakte auf dem Gebiet des Tarifvertrags- und Arbeitskampfrechts in absehbarer Zeit stellt der britische Rechtsrahmen folglich einen Vorteil im Standortwettbewerb dar.

Die rechtsvergleichende Studie wendet sich an Arbeitsrechtler und Volkswirte, die sich mit der ökonomischen Theorie des Rechts beschäftigen.

Das Werk ist Teil der Reihe Integration Europas und Ordnung der Weltwirtschaft, Band 12.

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