Seyferth

Den Staat zerschlagen!

Anarchistische Staatsverständnisse

Herausgegeben von Dr. Peter Seyferth

2015, 306 S., Broschiert,
ISBN 978-3-8329-7986-7

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Das, was am Staat so übel ist, lässt sich nicht durch Reformen, Gewaltenteilung, Wahlen, internationale Verträge oder tugendhafte Politiker ausbessern. Weil der Staat immer eine gewaltsame Herrschaftsstruktur ist, muss er durch herrschaftsfreie Ordnungen ersetzt werden, die selbst nicht staatsförmig sind. Davon sind jedenfalls die Anarchisten überzeugt. Deren unterschiedliche Verständnisse davon, was der Staat ist und tut, wie er entstand und wie man ihn überwindet, werden in diesem Band vorgestellt.

Neben den Klassikern Stirner, Proudhon, Bakunin, Kropotkin und Landauer wird die Praxis der jüdischen Russland-Exilantinnen und der spanischen Revolutionäre vorgestellt und die anarchistische Kritik an Gewalt, Entfremdung und Zivilisation diskutiert. Es wird einerseits gezeigt, wie der Anarchismus seine über marxistische und liberale Staatskritik hinausgehende Staatsfeindschaft begründet; andererseits werden Schwächen der anarchistischen Staatsverständnisse deutlich.

Mit Beiträgen von:
Helge Döhring, Wolfgang Eckhardt, Uri Gordon, Markus Huber, Philippe Kellermann, Carolin Kosuch, Jürgen Mümken, Birgit Schmidt, Maurice Schuhmann, Peter Seyferth, David Strohmaier, Shawn P. Wilbur und Siegbert Wolf.

Das Werk ist Teil der Reihe Staatsverständnisse, Band 78.

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