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Graßl
Zu einer Theorie des konservativen Bildungsstaats
Von PD Dr. Hans Graßl
2008, 238 S., Broschiert, ISBN 978-3-8329-3851-2
Der Autor bringt aus soziologischer Perspektive Licht in die Debatten über die Ökonomisierung der Bildung und beantwortet unter anderem folgende Fragen: Was verbirgt sich hinter dem populären Schlagwort „Ökonomisierung“? Wie sieht eine soziologisch gehaltvolle Theorie der Ökonomisierung aus? Welche wirtschaftlichen und sozialen Kräfte treiben die Ökonomisierung der Bildung und der Bildungsproduktion voran? Welche Formen der sozialen Koordination werden durch das Vordringen des Marktmechanismus im Bildungssystem verdrängt? Welche Akteure sind an der Finanzierung und Bereitstellung von Bildungsleistungen beteiligt? Wie verändert sich im Zuge der Ökonomisierung der wichtigste Bildungsproduzent: der Bildungsstaat? Obwohl der Bildungsstaat die Verteilung von Lebenschancen und die soziale Ungleichheit entscheidend mitbestimmt, wird die Frage nach der Organisation der Bildungsproduktion in Deutschland traditionell nicht als sozialpolitische Frage thematisiert. Ein Defizit, das überwunden werden muss. Hans Graßl entschlüsselt in international vergleichender Perspektive die Struktur des konservativen Bildungsstaats in Deutschland, der sich von liberalen und sozialdemokratischen Bildungsstaaten unterscheidet.
Das Werk ist Teil der Reihe Studien zur Politischen Soziologie, Band 1.
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