Details zur Reihe
Staatsverständnisse

Herausgegeben von Prof. Dr. Rüdiger Voigt Wissenschaftlicher Beirat: Virgilio Afonso da Silva, São Paulo; Klaus von Beyme, Heidelberg; Giancarlo Corsi, Modena-Reggio Emilia; Jerusalem; Wolfgang Kersting, Kiel; Herfried Münkler, Berlin; Henning Ottmann, München; Walter Pauly, Jena; Ryuichiro Usui, Tokyo; Loïc Wacquant, Berkeley; Barbara Zehnpfennig, Passau

Der Schwerpunkt der publizierten Bände soll auf den neuzeitlichen Ideen vom Staat liegen. Dieses Spektrum reicht von Altmeister Niccolò Machiavelli über Thomas Hobbes bis zu Max Weber und Karl Marx, schließlich zu den Weimarer Staatstheoretikern Carl Schmitt, Hans Kelsen und Hermann Heller und weiter zu den zeitgenössischen Theoretikern. Nicht nur die Verfälschung der Marxschen Ideen zu einer marxistischen Ideologie, die einen repressiven Staatsapparat rechtfertigen sollte, macht deutlich, dass Theorie und Praxis des Staates nicht auf Dauer voneinander zu trennen sind. Auf eine Analyse moderner Staatspraxis kann daher nicht verzichtet werden. Was ergibt sich daraus für ein zeitgemäßes Verständnis des Staates im Sinne einer modernen Staatswissenschaft? Die Reihe Staatsverständnisse richtet sich mit dieser Fragestellung nicht nur an politische Philosophen, sondern vor allem auch an Studierende der Geistes- und Sozialwissenschaften. In den Beiträgen wird daher zum einen der Anschluss an den allgemeinen Diskurs hergestellt, zum anderen werden die wissenschaftlichen Erkenntnisse in klarer und aussagekräftiger Sprache – mit dem Mut zur Pointierung – vorgetragen. So wird auch der / die Studierende unmittelbar in die Problematik des Staatsdenkens eingeführt.

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