Ahlswede

Israel's European policy after the Cold War

Von Dr. Stefan Ahlswede

2009, 331 S., Broschiert,
ISBN 978-3-8329-4817-7

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Was will Israel von Europa? Warum verfolgt es diese Ziele? Wie geht Israel dabei vor? Und schließlich: Wer sind die entscheidenden Akteure? Diese Studie widmet sich Israels Haltung und Verhalten gegenüber der EG/EU seit Ende der 1980er-Jahre. Die Wende im Friedensprozess und andere Umbrüche haben Israels Verhalten eindeutig beeinflusst. Kann es jedoch sein, dass die Verhaltensänderungen nur den Umständen und nicht einer grundsätzlich geänderten Haltung gegenüber Europa geschuldet sind? In der Analyse zeigt sich Israels Europapolitik erstaunlich unabhängig – und zudem größtenteils als Alltagspolitik niedriger Priorität.

Diese Studie bietet daher einen seltenen, aber aufschlussreichen Einblick in die Mechanismen von „low politics“. Sie untersucht darüber hinaus das Verhalten eines schwächeren Staates in einem Machtungleichgewicht: Welche Verhaltensmuster und Strategien entwickelt Israel gegenüber dem deutlich größeren und mächtigeren Akteur, der EU? Ein besonderes Augenmerk liegt hierbei auf Israels Selbst- und Europabild, auf Israels Wahrnehmung europäischer Positionen und auf Fehlwahrnehmungen und Politikversagen, die daraus entstehen können.

 

What does Israel want from Europe and why? How does it pursue its goals? And finally, who are the relevant actors? This study establishes what has been governing Israel’s attitudes and behaviour towards the EC/EU since the late 1980s. The end of the Cold War, the reversal of Israel’s peace process policy under Rabin and changes of government certainly have had an impact on Israel’s behaviour, but could the changes in behaviour be due to the changes in circumstances and not to a change in the substance of Israel’s attitude? As the analysis shows, Israel’s European policy is astonishingly autonomous. It is also almost exclusively day-to-day politics.

This book thus offers an insight into the workings of low politics of second or third priority, a view that is far from rare but rarely taken. It also sheds light on the behaviour of a state at the inferior end of an asymmetry of power: How does Israel cope when dealing with a vastly larger and more powerful actor, the EU? Special attention is paid to Israel’s self-perception and its understanding of Europe and of the EU’s positions. We look into misperceptions and policy failures that may result from these.

Das Werk ist Teil der Reihe Düsseldorfer Schriften zu Internationaler Politik und Völkerrecht, Band 6.

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