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Barton

Mindeststandards der Strafverteidigung

Die strafprozessuale Fremdkontrolle der Verteidigung und weitere Aspekte der Gewährleistung von Verteidigungsqualität

Stephan Barton

1994, 396 S., Gebunden,
ISBN 978-3-7890-3421-3

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Gebietet es der Grundsatz der Freiheit der Advokatur, daß unzureichend geführte Verteidigungen nicht korrigiert werden können, oder hat der Beschuldigte einen durchgreifenden Anspruch auf wirksame Verteidigung? Gibt es überhaupt standardisierbare Regeln für optimale oder wenigstens doch hinreichende Verteidigungen? Wenn ja: Wer darf die Beachtung dieser Regeln kontrollieren und einen etwaigen Verstoß sanktionieren? Begründet eine Kontrollmöglichkeit der Verteidigung durch Außenstehende nicht die Gefahr eines Mißbrauchs, der die Verteidigung in ihrer Effizienz lähmen kann?Die Verteidigung wird erstmals systematisch unter dem Gesichtspunkt der Qualitätsgewährleistung untersucht. Qualitätssicherungs- und Kontrollnormen werden kritisch überprüft. Als tragfähig erweist sich dabei das auf die »unteren Grenzen« der Verteidigung abstellende »Konzept der Mindeststandards«, das neben der strafprozessualen Problematik etwaiger richterlicher Kontrolle auch den verfassungsrechtlichen Anspruch des Beschuldigten auf wirksame Verteidigung, haftungsrechtliche Pflichten des Verteidigers sowie berufs- und ausbildungspolitische Fragestellungen aufgreift.

Das Werk ist Teil der Reihe Schriftenreihe Deutsche Strafverteidiger e.V., Band 4.

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