Dräger | Hiroshima und Nagasaki als Endpunkte einer Konflikteskalation | Cover

Dräger

Hiroshima und Nagasaki als Endpunkte einer Konflikteskalation

Ein Beitrag zur Debatte über die Atombombenabwürfe

Von Kathrin Dräger

2009, 101 S., Broschiert,
ISBN 978-3-8288-2045-6


Verlag: Tectum

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Mit den Atombombenabwürfen auf Hiroshima und Nagasaki im Jahr 1945 begann ein neues Zeitalter der internationalen Beziehungen. Nie zuvor hatte eine Waffe ihrem Besitzer so viel Macht verliehen, hatte solche Zerstörungskraft und tückischen Langzeitfolgen. Bis heute wurde die Atombombe nur zwei Mal eingesetzt, und zwar am Ende des Zweiten Weltkriegs von den USA gegen Japan, und dies obwohl sich die Niederlage Japans damals schon deutlich abgezeichnet hatte. Es gibt eine ganze Reihe von Gründen für die Atombombenabwürfe, doch welche davon letztlich ausschlaggebend waren, darüber streiten sich Historiker bis heute. Kathrin Dräger legt ein deutliches Gewicht auf einige dieser Faktoren. Mit Hilfe des Konflikteskalationsmodells von Friedrich Glasl beleuchtet sie nahezu hundert Jahre der japanisch-amerikanischen Geschichte, die fast durchweg von Spannungen und Konflikten beherrscht war. Zu Grunde liegt die These, dass die Ereignisse von Hiroshima und Nagasaki als Endpunkte einer Konflikteskalation zu betrachten sind. So kommt die Autorin zu dem Schluss, dass die Atombombenabwürfe nicht aus bestimmten, genau benennbaren Gründen erfolgten, sondern vor einem spezifischen Hintergrund. Diese Eskalationsdynamik hilft auch, Licht in weitere umstrittene Fragen der japanisch-amerikanischen Geschichte zu bringen - etwa ob der Krieg vermeidbar gewesen wäre oder warum Japan 1941 einen Krieg mit den USA anfing, obwohl die Erfolgsaussichten von vornherein gering waren.

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