Graßl

Ökonomisierung der Bildungsproduktion

Zu einer Theorie des konservativen Bildungsstaats

Mit einem Vorwort von Hauke Brunkhorst

Von Prof. Dr. Hans Graßl

2., durchgesehe Auflage 2019, 293 S., Broschiert,
ISBN 978-3-8487-4910-2

Dieser Titel kann auch zur jederzeit kündbaren Fortsetzung geliefert werden. Sollten Sie dies wünschen, können Sie es im Warenkorb kennzeichnen.

54,- €*
* inkl. MwSt. versandkostenfrei
 sofort lieferbar!

Der Autor bringt aus soziologischer Perspektive Licht in die Debatten über die Ökonomisierung der Bildung und beantwortet unter anderem folgende Fragen: Was verbirgt sich hinter dem populären Schlagwort „Ökonomisierung“? Welche wirtschaftlichen und sozialen Kräfte treiben die Ökonomisierung der Bildung und der Bildungsproduktion voran? Welche Formen der sozialen Koordination werden durch das Vordringen des Marktmechanismus im Bildungssystem verdrängt? Welche Akteure sind an der Finanzierung und Bereitstellung von Bildungsleistungen beteiligt? Wie verändert sich im Zuge der Ökonomisierung der wichtigste Bildungsproduzent: der Bildungsstaat? Obwohl der Bildungsstaat die Verteilung von Lebenschancen und die soziale Ungleichheit entscheidend mitbestimmt, wird die Frage nach der Organisation der Bildungsproduktion in Deutschland traditionell nicht als sozialpolitische Frage thematisiert. Ein Defizit, das überwunden werden muss. Hans Graßl entschlüsselt in international vergleichender Perspektive die Strukturen des konservativen Bildungsstaats in Deutschland, der sich von liberalen (z.B. USA) und sozialdemokratischen Bildungsstaaten (z.B. Schweden) wesentlich unterscheidet.

Das Werk ist Teil der Reihe Studien zur Politischen Soziologie. Studies on Political Sociology, Band 1.

Kontakt

Bücher:
07221 / 2104-37

Zeitschriften und
Online-Produkte:

07221 / 2104-39

Wir beraten Sie gerne!
Mo.-Do. 08:00-16:00 Uhr
Fr. 08:00-14:30 Uhr