Lettkemann

Stabile Interdisziplinarität

Eine Biografie der Elektronenmikroskopie aus historisch-soziologischer Perspektive

Mit einem Geleitwort von Werner Rammert und Hans-Jörg Rheinberger

Von Dr. Eric Lettkemann

2016, 256 S., Broschiert,
ISBN 978-3-8487-2662-2

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Die Wissenschaftspolitik fordert mehr Interdisziplinarität, um die Innovationsfähigkeit der Forschung zu steigern. Allerdings fehlen noch zufriedenstellende Antworten auf die Frage, welche institutionellen Strategien und epistemischen Praktiken die Entstehung und Stabilisierung interdisziplinärer Forschungskooperationen begünstigen. Die vorliegende Studie bearbeitet diese Frage exemplarisch am Fall der Elektronenmikroskopie. Praktiker dieser physikalischen Forschungstechnologie kooperieren seit Jahrzehnten mit einem breiten Fächerspektrum, das von den Material- bis zu den Lebenswissenschaften reicht. Auf der Grundlage der Fallstudie gelingt es, die Institutionalisierung von Servicelaboren als günstige Voraussetzung stabiler Interdisziplinarität zu identifizieren. Ob sich diese Kooperationsform im Zeitverlauf verstetigt, hängt jedoch von epistemischen Bedingungen ab, die sich wissenschaftspolitischer Planbarkeit entziehen.

Das Werk ist Teil der Reihe Wissenschafts- und Technikforschung, Neue Folge, Band 16.

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