Schulze | Die Sprache der (Un-)Sicherheit | Cover

Schulze

Die Sprache der (Un-)Sicherheit

Die Konstruktion von Bedrohung im Sicherheitspolitischen Diskurs der Bundesrepublik Deutschland

Von Matthias Schulze

2012, 158 S., Broschiert,
ISBN 978-3-8288-2948-0

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Verlag: Tectum

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(Un)-Sicherheit ist immer eine Frage der Interpretation. Durch politische Sprache werden Bedrohung und Unsicherheit gezielt konstruiert, so dass sich Gesetze legitimieren lassen, die andernfalls kaum mehrheitsfähig wären. Am Beispiel der politischen Debatten um die Einführung der Vorratsdatenspeicherung und der Online-Durchsuchung (BKA-Gesetz) untersucht Matthias Schulze den sicherheitspolitischen Diskurs nach eben solchen Bedrohungskonstruktionen. Wer sind dabei die zentralen Unsicherheitsproduzenten und wie gehen sie vor? Wie werden Unsicherheit und Bedrohung sprachlich konstruiert, um damit Politik zu betreiben? Gibt es eine hintergründige Sicherheitsphilosophie, eine Methode der Angst? Mit der Beantwortung dieser Fragen leistet Schulze einen Beitrag zur Entschlüsselung politischer Sprache und schärft das Bewusstsein dafür, wie Gesetzesvorhaben legitimiert werden, die verfassungsrechtlich bedenklich sind und Freiheitsrechte beschneiden.

Das Werk ist Teil der Reihe Wissenschaftliche Beiträge Tectum: Politikwissenschaft, Band 51.

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