Unterberger | Religion - die letzte Freiheit | Cover

Unterberger

Religion - die letzte Freiheit

Religionsausübung im Strafvollzug

Von Ursula Unterberger

2013, 124 S., Broschiert,
ISBN 978-3-8288-2856-8
(In Gemeinschaft mit Brockhaus/Commission / Tectum)

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Verlag: Tectum

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Das Grundrecht auf Glaubensfreiheit gilt auch hinter Gittern. „Religion ist die letzte Freiheit hier bei uns herinnen“, so formuliert es ein Justizbeamter. Seelsorger der großen Kirchen und Vertreter anderer Religionen kümmern sich um die Gläubigen in Haft. Doch setzt der Strafvollzug auch Grenzen. Die Justizvollzugsanstalt Wien-Josefsstadt ist Österreichs größtes Gefängnis. In Interviews mit dortigen Insassen, Betreuern, Seelsorgern und Vollzugsbeamten erkundet Ursula Unterberger, welche Möglichkeiten die „letzte Freiheit“ im restriktiven Gefängnisalltag eröffnet, welche Freiräume der Staat garantiert und welche Angebote die Kirchen und Religionsgemeinschaften machen. Nicht nur der Fastenwunsch im Ramadan, koscheres Essen oder lange Meditation stellen den rechtsstaatlichen Strafvollzug bisweilen vor erhebliche Herausforderungen.

Das Werk ist Teil der Reihe Anwendungsorientierte Religionswissenschaft, Band 2.

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