Wolf

The Caroline Case

Von der Aktualität eines verkannten locus classicus

Von Dr. Julia Wolf

2014, 404 S., Broschiert,
ISBN 978-3-8487-0931-1

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Websters berühmt gewordene Formel und der ihr zugrundeliegende Fall Caroline (1837) erfahren in Staatenpraxis und Völkerrechtswissenschaft eine doppelte Fehlinterpretation. Zum Nachweis dieser These arbeitet die Autorin zunächst den historisch bisher kaum beachteten Sachverhalt nebst seiner Vorgeschichte auf. Der Analyse des Notenwechsels zwischen den USA und Großbritannien (1837-1842) nimmt sich diese Arbeit ebenso an wie einer Auswertung der Rezeption des Falles in den Werken des klassischen Völkerrechts.

Mit einer Neuinterpretation zeigt die Autorin schließlich die wahre Aktualität des Falles auf sowie die aus ihm abzuleitende Rechtsregel für eine 1837 wie heute umstrittene Fragestellung des Völkerrechts.

Dr. Julia Wolf wurde 1978 in Koblenz geboren. Sie studierte Rechtswissenschaft, Englisch und Spanisch in Heidelberg und Würzburg. Einem Auslandssemester in Washington, D.C. folgte 2006 die Erste Juristische Staatsprüfung. Anschließend war sie bis 2009 als wissenschaftliche Mitarbeiterin am Lehrstuhl von Prof. Dr. Winfried Bausback tätig. Im selben Jahr nahm sie den juristischen Vorbereitungsdienst in Marburg auf, den sie 2011 mit der Zweiten Juristischen Staatsprüfung abschloss. Bis einschließlich 2014 arbeitete die Autorin als Referentin für Europapolitik bei einer Nichtregierungsorganisation in Berlin. Seit 2015 arbeitet sie als Rechtsanwältin bei FRIES Rechtsanwälte in Würzburg.

Das Werk ist Teil der Reihe Nomos Universitätsschriften – Recht, Band 833.

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