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Riese

Crónica Mexicayotl

Die Chronik des Mexikanertums des Alonso Franco, des Hernando de Alvarado Tezozomoc und des Domingo Francisco de San Antón Munón Chimalpahin Quauhtlehuanitzin. Aztekischer Text ins Deutsche übersetzt und erläutert
Academia,  2004, 425 Seiten, broschiert

ISBN 978-3-89665-271-3


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Das Werk ist Teil der Reihe Collectanea Instituti Anthropos (Band 44)
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Die Crónica Mexicayotl berichtet aus einem Zeitraum von 500 Jahren über die Herrscherhäuser des indianischen Zentralmexiko und deren Nachkommen bis in das 17. Jahrhundert. Sie ist dabei ungewöhnlich zuverlässig und detailliert, was sie zur wichtigsten Quelle ihrer Art macht. Zwei ihrer drei Koautoren, Hernando Alvarado Tezozomoc und Domingo Chimalpahin, gehören zu den bedeutendsten indianischen Hístoriographen der Kolonialzeit. Die Bedeutung der Crónica Mexicayotl wird auch dadurch unterstrichen, dass ein Zitat aus ihr, nämlich der Satz totenyo totauhca timexica ('Ruhm und Ehre von uns Mexikanern'), als Motto in großen goldenen Lettern de Eingang zum Mexiko-Saal des 1964 eröffneten Nationalmuseums der Republik Mexiko schmückt. Die Edition legt den Text in der Originalsprache (Aztekisch) vor und bietet dazu eine parallele deutsche Übersetzung. Der historische und philologische Anmerkungs-apparat repräsentiert in Umfang, Übersichtlichkeit und Genauigkeit den aktuellen Forschungsstand der Mexikanistik und der aztekischen Philologie. Ein analytisches Register erschließt den Inhalt der Quelle für historiographische und philologische Fragestellungen und verweist auf andere Standardwerke. Ausgewählte Faksimiles der Handschrift ermöglichen eine genaue Kontrolle der quellenkritisch problematischen Stellen. Ein allgemeiner Index, der Eigennamen von Personen und Orten sowie die Bezeichnungen kultureller Konzepte enthält, hilft dem Leser bei der Erschließung des Textes. Drei Karten Zentralamerikas, die für diese Edition entworfen und auf die Textinformation abgestimmt worden sind, erleichtern die Verortung der im Text genannten Plätze. Berthold Riese, Professor für Ethnologie und Altamerikanistik an der Universität Bonn und derzeit Leiter des Instituts für Altamerikanistik und Ethnologie, war nach seiner Promotion 1971 in Hamburg lange Jahre als Maya-Archäologe und Maya-Epigraphiker tätig, unter anderem in der Ruinenstadt Copán. Seit seiner Habilitation an der Universität Freiburg im Breisgau mit einer Abhandlung über altmexikanische Bilderhandschriften hat er sich zunehmend der Erforschung der aztekischen Kultur und der Erschließung ihrer Quellen zugewandt. Berthold Riese gibt in Bonn, wo er seit 1989 lehrt, regelmäßig Kurse zum klassischen Aztekisch.

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