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Schramm

Symbolische Logik in der mündlichen Tradition der Aymaras

Academia,  1988, 280 Seiten, broschiert

ISBN 978-3-88345-389-7


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Das Werk ist Teil der Reihe Collectanea Instituti Anthropos (Band 38)
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Der Autor untersucht Kontinuität und Wandel in der oralen Tradition der Aymaras (Südamerika). 52 Erzählungen werden kritisch analysiert und in dem ihnen gemäß kulturellen Kontext kommentiert. Sie spiegeln Anpassung und Widerstand der andinen Indianer - die Kontinuität ihres Lebens - in ihrer kosmologischen Weltanschauung angesichts gesellschaftlicher und politischer Veränderungen. In den Erzählungen (Cuentos) der Aymaras ist der Fuchs die herausragende Figur. Durch sein Verhalten stört er immer wieder die Harmonie des Zusammenlebens und gefährdet damit das Gleichgewicht der kosmischen Räume und Zeiteinheiten. Die Analyse der Erzählungen aus der oralen Tradition der Aymaras und benachbarter andiner Ethnien deckt deren innere Struktur auf und deutet sie als Übergangsmodell. Dabei wird auf die panandine Konzeption des Pachakuti - die chaotische Übergangsphase zwischen zwei Epochen - zurückgegriffen. Weitere Cuentos lassen schließlich eine genauere Positions- und Funktionsbestimmung des Fuches zu; seine Neigung zur Instabilität wurzelt offenbar in seiner Verwandtschaft mit verschiedenen Wesen aus der Manqha Pacha (die Welt 'innen' bzw. 'unten', das Erdinnere).

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