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Sousedik

Valerianus Magni 1586-1661

Versuch einer Erneuerung der christlichen Philosophie im 17. Jahrhundert
Academia,  1982, 174 Seiten, broschiert

ISBN 978-3-88345-690-4


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Das Werk ist Teil der Reihe Schriften zur Comenius-Forschung (Band 10)
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Die Geschichte der Philosophie ist im Übergang vom Mittelalter zur Neuzeit dadurch gekennzeichnet, daß das Denken seine theologischen Fundamente kritisch einholt und dadurch zersetzt. Valerianus Magni ist in diesem Sinne ein typischer 'Denker des Übergangs'. Trotz seiner vielfältigen Bemühungen, sowohl innerhalb der Ordensgeschäfte als auch im Rahmen politischer Aufgaben, gelang es dem Kapuziner nicht, seine Neubegründung christlicher Philosophie gegen den Einfluß der zeitgenössischen jesuitischen Scholastik durchzusetzen. Das Scheitern seines ehrgeizigen Vorhabens gründet nicht zuletzt in der Widersprüchlichkeit seiner Lehre, die sich unter der Hand - und das ist Sousediks verblüffende These - zu einer Transzendentalphilosophie entfaltet, vergleichbar mit der Vernunftkritik Kants, also einer vollständig säkularisierten Philosophie.

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