מִרְוָח (Mirwach): Jüdische und christliche Traditionen in gegenwärtigen Kontexten | Jewish and Christian Traditions in Contemporary Contexts

ehemals: Beiträge zur Gegenwartsbedeutung jüdischer und christlicher Überlieferungen

Die Reihe erforscht die gegenwärtige Relevanz jüdischer und christlicher Traditionen in religiösen und kulturellen Kontexten. Auf methodisch vielfältige Weise eröffnet sie einen „Denkraum“ (mirwach machshava) zwischen Tradition und Gegenwart, zwischen jüdischem und christlichem Denken sowie zwischen dem Religiösen und dem Säkularen. Dabei fördert sie den interdisziplinären Austausch sowie neue Perspektiven auf zeitgenössische Fragen.

Der hebräische Begriff mirwach – der Raum, Abstand oder Zwischenraum bedeutet (oft in der Formulierung mirwach neshima, „Atemraum“ verwendet) – wird hier als mirwach machshava, „Denkraum“, neu interpretiert. Dieser Zwischenraum ist der Ort, an dem neue Möglichkeiten und Austauschprozesse mit anderen religiösen Traditionen entstehen können. Die Schriftenreihe leistet einen Beitrag zur anhaltenden Relevanz theologischer, judaistischer sowie religions- und kulturwissenschaftlicher Forschung, indem sie neue Perspektiven aufzeigt, wie jüdische und christliche Traditionen zeitgenössische Fragen adressieren können. Neben Monografien und Sammelbänden werden in der Reihe auch herausragende wissenschaftliche Qualifikationsarbeiten in deutscher und englischer Sprache veröffentlicht.


This interdisciplinary series, rooted in Jewish-Christian and ecumenical dialogue, explores the lasting significance and contemporary relevance of Jewish and Christian traditions in both religious and cultural contexts. Each volume engages with these traditions through diverse methodologies, fostering rich conversation across disciplines. The Hebrew word mirwach – meaning space, distance, or gap (often used in the phrase mirwach neshima, “breathing space”) – is reimagined here as mirwach machshava, a “thinking space.” It symbolizes the creative and reflective space that opens up between tradition and the present, between Jewish and Christian thought, and between the religious and the secular. This in-between space is where new possibilities and exchanges with other religious traditions can emerge. The series contributes to the ongoing relevance of theology, Jewish studies, religious studies, and cultural studies by offering fresh perspectives on how Jewish and Christian traditions can address contemporary questions. Alongside monographs and edited volumes, the series also features outstanding doctoral and postdoctoral research in German and English.

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