Staatsverständnisse

Herausgegeben von Prof. em. Dr. Rüdiger Voigt, Wissenschaftlicher Beirat: Prof. Dr. Klaus von Beyme, Heidelberg, Prof. Dr. Norbert Campagna, Luxemburg, Prof. Dr. Herfried Münkler, Berlin, Prof. Dr. Henning Ottmann, München, Prof. Dr. Walter Pauly, Jena, Prof. Dr. Wolfram Pyta, Stuttgart, Prof. Dr. Volker Reinhardt, Fribourg, Prof. Dr. Tine Stein, Göttingen, Prof. Dr. Kazuhiro Takii, LL.D., Kyoto, Prof. Dr. Pedro V. Boas Castelo Branco, Rio de Janeiro, Prof. Dr. Loic Wacquant, Berkeley, Prof. Dr. Barbara Zehnpfennig, Passau

Wissenschaftlicher Beirat: Klaus von Beyme, Heidelberg; Norbert Campagna, Luxemburg; Wolfgang Kersting, Kiel; Herfried Münkler, Berlin; Henning Ottmann, München; Walter Pauly, Jena; Volker Reinhardt, Fribourg; Tine Stein, Göttingen; Kazuhiro Takii, Kyoto ; Pedro Hermilio Villas Bôas Castelo Branco, Rio de Janeiro; Loïc Wacquant, Berkeley; Barbara Zehnpfennig, Passau.

Der Schwerpunkt der in der Reihe Staatsverständnisse veröffentlichten Arbeiten liegt auf den neuzeitlichen Ideen vom Staat. Dieses Spektrum reicht von dem Altmeister Niccolò Machiavelli, über Thomas Hobbes, Jean-Jacques Rousseau, Immanuel Kant bis hin zu Karl Marx und schließlich zu den zeitgenössischen Theoretikern.
Auch bahnbrechenden neuen Ideen aus der französischsprachigen Philosophie wird in der Reihe nachgegangen. Hierzu gehören u.a. die Arbeiten von Alain Badiou, Jean-Luc Nancy, Bruno Latour ebenso wie die von Chantal Mouffe und Ernesto Laclau. Dabei spielen Analysen zum postmarxistischen Staatsverständnis, zur materialistischen Staatstheorie, zum Austromarxismus und zum gewerkschaftlichen Staatsverständnis eine wichtige Rolle. Ergänzt wird dieser Theoriestrang durch den kritischen Rationalismus Karl Poppers und die Theorie des Minimalstaats von Robert Nozick.
Die Reihe Staatsverständnisse richtet sich nicht nur an (politische) Philosophen, sondern vor allem auch an Studierende der Geistes- und Sozialwissenschaften. In den Beiträgen wird zum einen der Anschluss an den allgemeinen Diskurs hergestellt, zum anderen wer-den die wissenschaftlichen Erkenntnisse in klarer und aussagekräftiger Sprache – mit dem Mut zur Pointierung – vorgetragen.

This series of publications focuses on modern notions of the state and therefore incorporates the ideas of numerous eminent theoreticians, including Niccolò Machiavelli, Thomas Hobbes, Max Weber, Karl Marx, the experts on the Weimar Republic Carl Schmitt, Hans Kelsen and Hermann Heller, and finally several contemporary theorists.
It is not only the distortion of Marx’s ideas into a Marxist ideology intended to justify the state employing repressive measures which underlines that the theory and practice of the state cannot permanently be treated as entirely separate entities. Therefore, an analysis of modern state practice is imperative.
What can we deduce from this in order to achieve a contemporary understanding of the state in terms of modern political science? Using this question, this series will not only appeal to political philosophers but also, and above all, to students of humanities and social sciences. The works published in it establish a connection to the general debate on the one hand and present scientific insights clearly, expressively, informatively and emphatically on the other. In this way, they directly confront students with the problems related to thinking about the state.


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»Die bewährte Reihe der Staatsverständnisse bietet mit ihren vielen Bänden eine Art Enzyklopädie der Staatstheorien von der Antike bis zur Gegenwart. Viele namhafte und auch weniger bekannte Staatsdenker im weiteren Sinne wurden bisher berücksichtigt. Für Politik- und Staatswissenschaftler, aber auch Philosophen und Historiker, bieten die Bände in der Regel einen guten Einstieg in die vertiefte Beschäftigung mit dem Werk eines Theoretikers.«
Till Kinzel www.ifb.bsz-bw.de, Dezember 2013

»in der derzeit wohl bedeutendsten staatstheoretischen Reihe im deutschsprachigen Raum«
Thomas Schmidinger, femina politica 2/2010

„Die Reihe „Staatsverständnisse“ genießt zu Recht ein gewisses Ansehen und darf sich […] der Aufmerksamkeit einer breiten Leserschaft gewiss sein.“
Hartmut Rudolph, sehepunkte.de, September 2018


Zu den Werken aus der Reihe