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Moderne(n) der Jahrhundertwenden

Spuren der Moderne(n) in Kunst, Literatur und Philosophie auf dem Weg ins 21. Jahrhundert
Nomos,  2000, 479 Seiten, broschiert

ISBN 978-3-7890-6961-1


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An den Übergängen zum 20. und 21. Jahrhundert treten die Konfigurationen, in denen sich die Moderne situiert, besonders deutlich zutage. Die Idee eines fin de siècle hat nicht nur Zukunftsutopien und apokalyptische Visionen beflügelt, sondern spiegelt vielmehr selbst zentrale Merkmale der Moderne wider: Als Erfahrung des beschleunigten Wandels ist die Moderne ein Zeit- und Schwellenphänomen, welches das kollektive wie individuelle Subjekt mit der Endlichkeit, der Geschichtlichkeit und der Grenze zum Anderen konfrontiert.
Galt die Moderne mit der postindustriellen Revolution und der Proklamation der "Posthistoire" bereits als überwunden, so haben in den letzten Jahren "moderne" Denkfiguren nicht erst angesichts von Globalisierung, Medienkonvergenz und kulturellen Konflikten erneut an Aktualität gewonnen.
Aus dem Blickwinkel verschiedener kulturwissenschaftlicher Disziplinen legen die Autoren den Versuch einer Bilanz, einer Spurensicherung und Revision der Moderne vor. Der Band versammelt die Beiträge des internationalen Kongresses »Moderne der Jahrhundertwende(n)« und gibt Kulturwissenschaftlern und interessierten Laien Aufschluß über die aktuelle kulturwissenschaftliche Diskussion zur Moderne.

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