DeppischTäter auf der Schulbank

»Mit der Mär von der >sauberen Wehrmacht< wurde schon vor Jahren aufgeräumt, und es ging ein Sturm der Entrüstung (vor allem) durch München. Der Münchner Historiker Sven Deppisch legte kürzlich den Finger in eine weitere Wunde: die der Polizei, speziell der Polizeischule in Fürstenfeldbruck während der Nazizeit. Auf seiner Doktorarbeit >Täter auf der Schulbank< fußt nun eine Ausstellung im Museum Fürstenfeldbruck.«
Matthias Bieber, tz 04.04.2019

»Zusammen mit Fliegerhorst und Luftkriegsschule machte die Polizeischule das beschauliche Bruck während der faschistischen Herrschaft zur Garnisonsstadt und zum Täterort. Dass sich die Polizeischule im Barockkloster zur Kaderschmiede für Massenmörder entwickelte, hat Sven Deppisch in seiner grundlegenden Studie herausgearbeitet.«
Peter Bierl, Süddeutsche Zeitung 04.04.2019

»>Täter auf der Schulbank< erhält Ausstellung... ein Bestseller der Geschichtswissenschaft.«
hagalil.com 4/2019

»Mit seinem Buch >Täter auf der Schulbank< hat der Historiker Sven Deppisch aus Gröbenzell Licht auf das dunkelste Kapitel der Brucker Geschichte geworfen - die NS-Vergangenheit der Polizeischule. Das Museum Fürstenfeldbruck widmet dem Thema nun eine Ausstellung - die den Besuchern einiges abverlangt.«
Ulrike Osman, Fürstenfeldbrucker Tagblatt 05.04.2019

»Wer sich für die Geschichte der deutschen Polizei interessiert, kommt an diesem Werk nicht vorbei.«
Peter Schall, Deutsche Polizei 3/2019

»Dem Historiker Sven Deppisch ist zu danken für seine das Thema erweiternde Studie über die Ausbildung von Polizisten unterm Hakenkreuz... Ein wichtiges Buch.«
Rüdiger Ernst, Neues Deutschland 24.01.2019

»Der Historiker Sven Deppisch hat die Vergangenheit erforscht, aber seine Forschung kann in der Gegenwart etwas bewirken. Ein Glücksfall!«
Bayerisches Fernsehen, Sendung Abendschau vom 16.11.2018

»Erschreckende Ereignisse. Sven Deppisch hat sie in seinem Buch akribisch aufgelistet.«
Bayerisches Fernsehen, Sendung Kontrovers vom 22.11.2017

»Der Historiker Sven Deppisch hat in Archiven des In- und Auslands über die Polizeioffiziere, ihre Ausbildung und Einsätze recherchiert. Seine hervorragende Arbeit schließt eine Forschungslücke.«
Peter Bierl, Süddeutsche Zeitung 23.11.2017

»In seinem wahrlich dickleibigen Buch räumt Deppisch mit der Legende von der angeblich "sauberen" Polizei des "Dritten Reiches" auf. […] Wenn Deppisch somit resümiert, ohne die Polizei sei der Holocaust nicht durchführbar gewesen, kann man ihm nur vorbehaltlos zustimmen.«
Otto Diederichs, cilip.de 15.08.2018

»Die Studie ist glänzend geschrieben und sollte in keiner Bibliothek von Lehrenden, Forschenden und Studierenden fehlen, die sich mit dem Herrschafts- und Unterdrückungsapparat des NS-Regimes beschäftigen. Sie darf durchaus mit Michael Wildts berühmt gewordenen Band ›Generation des Unbedingten‹ verglichen werden.«
Gerhard Neumeier, Zeitschrift für Geschichtswissenschaft 3/2018

»Ein aufschlussreiches Sachbuch, das belegt, das Jahre zu spät mit der Aufarbeitung der Ordnungspolizei im Dritten Reich begonnen wurde.«
Karl-Heinz Walloch, wallos-kulturschock.de 19.07.2018

»All das führt zu der bis in die Gegenwart hinein kaum untersuchten Frage, wie die wichtigsten Feindbilder der NS-Ideologie im Rahmen der Polizeiausbildung vermittelt wurden. Diese Lücke in der Historiografie schließt Deppisch nun mit seiner quellengesättigten Analyse der Lerninhalte und Methoden, wie sie an den beiden Polizeischulen damals üblich waren.«
Ralf Balke, Jüdische Allgemeine, 02.08.2018

»In dieser groß angelegten Studie wird ein weiteres Kapitel der unrühmlichen Rolle der Polizei im Nationalsozialismus detailliert beschrieben. Die tragende Rolle der Polizei als willfähiger Diener des NS-Staates und seiner Ziele wird hier glänzend aufgearbeitet.«
Michael Lausberg, scharf-links.de, 02.10.2018

»a groundbreaking work«
Jürgen Matthäus, hsozkult.de, 11.10.2018