RöthemeyerMusterfeststellungsklage

»Zeitgleich mit dem Inkrafttreten des Gesetzes über die Musterfeststellungsklage am 1. November 2018 ist dieses Erläuterungswerk erschienen. Dies ist nicht nur eine beachtliche Leistung von Autor und Verlag, sondern auch eine große Hilfe für die Praxis, die nunmehr dieses für das deutsche Rechtssystem völlig neue Instrument des kollektiven Rechtsschutzes zum Laufen zu bringen hat. Die erste auf das neue Recht gestützte Klage wurde bekanntlich ebenfalls schon unmittelbar nach dem Inkrafttreten eingereicht. Die Bewährungsprobe hat also begonnen, und der Kommentar von Röthemeyer wird hierbei ein wertvoller Begleiter sein. Es kommt dem Werk sehr zugute, dass der Autor als Leitender Ministerialrat im Niedersächsischen Justizministerium die Entstehungsgeschichte dieses Gesetzes, insbesondere das recht kontroverse, wechselvolle Gesetzgebungsverfahren unmittelbar miterlebt hat. So konnte er manche der dort schon diskutierten, im schließlich erlassenen Gesetz aber unbeantwortet gebliebenen Fragen in die Kommentierung einfließen lassen und der Rechtsprechung wertvolle Entscheidungshilfen liefern.«
Prof. Dr. Reinhard Greger, VuR 2019, 120

»Der Handkommentar gibt zum frühestmöglichen Zeitpunkt Antworten auf zahlreiche Auslegungsfragen.«
VRiOLG a.D. Dr. Bernd Müller-Christmann, fachbuchjournal 2019, 22

»Sehr gelungener Gesamt-Kommentar«
RA Prof. Dr. Andreas J. Baumert, NJW 2019, 202

»Der Kommentar ist auf die Bedürfnisse der Praxis ausgerichtet und bietet insoweit zahlreiche Hilfestellungen, etwas bei der Anmeldung zum Klageregister (die in das anwaltliche Beratungsportfolio aufzunehmen ist), bei zahlreichen Verjährungs- und Haftungsfragen oder etwas bei Kooperationen von Verbänden, Prozessfinanzierern und Anwälten. Der Kommentar geht selbstredend auch eingehend auf die Leistungsphase nach dem Musterfeststellungsurteil intensiv ein. Wer mit der Musterfeststellungsklage - in welcher Form auch immer - zu tun bekommt, wird diesen ausgezeichneten und sehr verständlichen Kommentar gewinnbringend nutzen können.«
RA Ralf Hansen, juralit.com Dez. 2018