Aktualisieren

0 Treffer

Lamke

Cluniacenser am Oberrhein

Konfliktlösungen und adlige Gruppenbildung in der Zeit des Investiturstreits
Karl Alber,  2010, 560 Seiten, gebunden

ISBN 978-3-495-49954-2


Unser Fortsetzungsservice: Sie erhalten neue Reihentitel oder Neuauflagen automatisch und ohne Abnahmeverpflichtung. Wenn Sie dies wünschen, können Sie es im Warenkorb kennzeichnen.

Das Werk ist Teil der Reihe Forschungen zur oberrheinischen Landesgeschichte (Band 54)
64,00 € inkl. MwSt.
Erscheint 1970 (vormerkbar)
In den Warenkorb
Auf den Merkzettel
 Weitere Funktionen für angemeldete Benutzer

Die Arbeit beleuchtet die Gründungs- und Frühgeschichte der Cluniacenserpriorate am südlichen Oberrhein und untersucht in einem konfliktgeschichtlichen Zugriff die Bedeutung, die diesen Klostergründungen für die Beilegung der regionalen Auseinandersetzungen im sogenannten Investiturstreit zukam. Es handelt sich um die Priorate in Zell (St. Ulrich), Bollschweil-Sölden, St. Alban in Basel sowie im Elsass in Selz, Altkirch und Kaltenbrunn, die im zeitlichen Rahmen des Investiturstreits (1056-1125) der burgundischen Abtei Cluny unterstellt wurden. In einem gruppengeschichtlich orientierten Untersuchungsansatz wird das adlige Netzwerk um die Cluniacenserpriorate Zell (St. Ulrich) und Sölden analysiert. Dabei wird deutlich, dass gerade die besondere Konstellation, die zu den Gründungen der cluniacensischen Niederlassungen im Rahmen der Vermittlungsversuche im Investiturstreit führte, es den Grafen von Nimburg als Klostervögten in der ersten Hälfte des 12. Jahrhunderts ermöglichte, die Klöster gezielt für die eigene Herrschaftsbildung zu nutzen und diese als geistliche Zentren für eine zähringerferne Adelsgruppierung zu etablieren.

Kontakt-Button