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Furchert

Das Leiden fassen

Zur Leidensdialektik Søren Kierkegaards
Karl Alber,  2012, 360 Seiten, gebunden

ISBN 978-3-495-48527-9


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Das Werk ist Teil der Reihe Alber Thesen Philosophie (Band 49)
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Kierkegaards Existenzanalysen entfalten das Problem der Leiden als dialektisches Moment menschlicher Erfahrung in seiner ganzen Spannweite: zum einen in den vielfältigen Ausdrucksweisen verzweifelter Existenz, zum anderen als Ausdruck der sich wesentlich werdenden Existenz im Ringen um Wahrheit, Ethos und Sinn. Dabei kehrt Kierkegaard unseren Blick von einer rein äußerlichen Betrachtung von Leid und Leiden zu jenem „Leiden der Innerlichkeit“, das in die paradoxe Struktur des Daseins selbst eingeschrieben ist. Hier findet sich ein Mensch vor die beschwerliche Aufgabe gestellt, die Vermittlung seiner endlichen und unendlichen Bezüge selbst zuwege zu bringen. Der Versuch, sein Leiden zu fassen, steht darum beispielhaft für die Bewegung der „Aneignung“, durch welche der endliche Geist seine Erfahrung, sein Denken, Glauben und Handeln mit Bewusstsein durchdringt, vertieft und zu eigen macht. Die Untersuchung versucht, diesen Zusammenhang an drei Schriftgruppen Kierkegaards nachzuzeichnen und dessen Bedeutung für Selbst-, Welt- und Gott-Erkenntnis zu erhellen. Sie versteht sich damit auch als ein Brückenschlag zwischen jenen Disziplinen, die sich um die leidende Existenz bekümmern.

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