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Fischer-Geboers

DENKEN in KÖRPERn

Grundlegung einer Philosophie des Tanzes
Karl Alber,  2010, 366 Seiten, broschiert

ISBN 978-3-495-48402-9


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Das Werk ist Teil der Reihe Alber Thesen Philosophie (Band 39)
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Das Buch versteht sich als die Grundlegung einer Philosophie des Tanzes, in deren Zentrum allgemeinere Überlegungen zur Sinngenese im Sinnlichen sowie zur Theorie des Subjekts stehen und in der insbesondere auch der Sinn der Philosophie selbst reflektiert wird. Der Tanz hat - anders als etwa die Malerei oder die Musik - philosophisch bisher wenig Beachtung gefunden. Die Studie versucht, den Fragen auf den Grund zu gehen, warum dies so ist und ob nicht eine Philosophie denkbar ist, die dem Phänomen des Tanzes gerecht zu werden vermag. Ausgehend von René Descartes wird mit Edmund Husserl, Maurice Merleau-Ponty, Stéphane Mallarmé, Paul Valéry und Jean-Luc Nancy der Frage nachgegangen, wie die Verhältnisse von Körper und Denken, Leib und Bewusstsein, Sinnlichkeit und Sinn, Materialität und Idealität sowie von Kunst und Philosophie zu verstehen sind. Insbesondere mit Merleau-Ponty lässt sich schließlich zeigen, dass wir dem Leib ein originär sinnstiftendes Vermögen eingestehen müssen, mit Hilfe dessen Sinn im Sinnlichen - und so auch der Sinn des Tanzes - unmittelbar „erkannt“ werden kann. Inwieweit die in den Künsten aufweisbare spontane Sinngenese Rückwirkungen auf unser Verständnis von Philosophie hat, steht dann ebenfalls zur Diskussion.

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