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Schmitz

Situationen und Konstellationen

Wider die Ideologie totaler Vernetzung
Karl Alber,  2005, 302 Seiten, broschiert

ISBN 978-3-495-48146-2


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Das Werk ist Teil der Reihe Neue Phänomenologie (Band 1)
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Menschen leben in Situationen mit binnendiffuser Bedeutsamkeit, aus der sie alles Einzelne schöpfen. sie finden sich darin zurecht, indem sie Situationen als Konstellationen (Vernetzungen einzelner Faktoren) zu rekonstruieren suchen. Das ist nötig und gut. sie sollten sich aber hüten, die Situationen über den Konstellationen zu vergessen und in Konstellationen auflösen zu wollen. Dieser Übermut totalen Vernetzungswillens hat das Verhältnis zur Natur, das soziale Leben und das menschliche Selbstverständnis angefressen, bestärkt vom Leitbild der Digitalisierung. Das Buch soll die unerlässliche und unerschöpfliche Bedeutsamkeit der Situation wieder in Erinnerung rufen: an der leiblichen Kommunikation, in der die gemeinsamen Situationen sich bilden, an Raum und Zeit, die als Phänomene unter der konstellationistischen Verdeckung durch Geometrie und Physik hervorgeholt werden, und an der sozialen Verkettung von Menschenrechten und Menschenpflichten. Ein Anhang mit brieflichen Erläuterungen zentraler philosophischer Positionen des Verfassers schließt das Buch.

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