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Beth

50+1 im Abstiegskampf?

Der Grundsatz der §§ 16 c Ziff. 3 DFB-Satzung/8 Ziff. 3 DFL-Satzung im Lichte des AEUV
Nomos,  2018, 164 Seiten, E-Book

ISBN 978-3-8452-9594-7

23,00 € inkl. MwSt.
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Nach dem Grundsatz der sog. „50+1-Regel“ kann eine ausgegliederte Fußballkapitalgesellschaft nur dann den Spielbetrieb in einer deutschen Profiliga aufnehmen, wenn der ursprüngliche Mutterverein mehrheitlich an ihr beteiligt ist. Mit Einführung der Verbandsregel im Jahre 1998 intendierte der DFB eine ausgeglichene Wettbewerbssituation, in der sich selbstbestimmte Profifußballklubs gegenüberstehen, die über die organisatorische Verbindung zum Mutterverein den Breitensport nachhaltig fördern.

Nun steht die 50+1-Regel mehr denn je auf dem Prüfstand, äußern doch weite Teile der Fachliteratur zunehmend juristische Bedenken, die insbesondere auf die europäischen Grundfreiheiten und den unionsrechtlichen Kartellverbotstatbestand verweisen. Dieses Buch untersucht die einschlägigen europarechtlichen Normen und unterzieht den Regelungsgegenstand einer Verhältnismäßigkeitsprüfung, um der Frage einer etwaigen Europarechtswidrigkeit der derzeit äußerst umstrittenen 50+1-Regel auf den Grund zu gehen. Michelle Beth ist Studentin an der Hochschule Trier, Standort Umwelt-Campus Birkenfeld, im Masterstudiengang „Unternehmens- und Energierecht“ und studentische Hilfskraft am Birkenfelder Institut für Ausbildung und Qualitätssicherung im Insolvenzwesen. Zuvor absolvierte sie eine Ausbildung zur Bankkauffrau und ein Bachelorstudium im „Wirtschafts- und Umweltrecht“.

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