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Ambivalenz und Einheit

Eine Untersuchung zur strafrechtswissenschaftlichen Grundlagendiskussion der Gegenwart anhand ihrer Bezüge zu Kants Philosophie
Nomos,  2006, 253 Seiten, broschiert

ISBN 978-3-8329-1628-2


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Das Werk ist Teil der Reihe Studien zum Strafrecht (Band 1)
58,00 € inkl. MwSt.
Vergriffen, kein Nachdruck
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Das Werk untersucht die Grundlehren der modernen Strafrechtswissenschaft anhand der als »absolut«, d. h. ohne Berücksichtigung der weiteren gesellschaftlichen Auswirkungen, geltenden KANTschen Straftheorie. Den Mittelpunkt der KANTschen Theorie stellt dabei die Untersuchung des Gerechtigkeitsbegriffs dar. Die Darstellung erläutert dabei zunächst die philosophischen Grundentscheidungen der modernen Straftheorie, die sich zwischen Naturalismus und Hochscholastik bewegen. Dann werden unterschiedliche rechtsgeschichtliche Modelle (insbesondere die Schule von Jakobs und von Wolff) vorgestellt, die letztendlich zu einer Spaltung der klassischen und der KANTschen Rechtsphilosophie führte.
Ein zweiter Teil geht auf die umstrittenen Lehren des Finalismus ein, angefangen von Wezels geistesgeschichtlichem Hintergrund über die Tradition der Zurechnungslehre bis hin zu den unterschiedlichsten Reaktionen auf den Finalismus.
In einem dritten Teil wird anhand der angestellten Überlegungen das öffentliche Verbrechen sowie das Problem der Willensfreiheit im Strafrecht in KANTs Strafphilosophie beleuchtet.
Zu guter Letzt untersucht der Autor die Strafrechtsentwicklungen auf europäischer Ebene. Hierbei werden mögliche Einflüsse der KANTschen Straftheorie auf die »Europäisierung des Strafrechts« angesprochen.

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