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Brockmann

Ambulante Krankenversorgung ohne Kassenärztliche Vereinigungen?

Ein deutsch-französischer Rechtsvergleich zur Rechtsstellung niedergelassener Ärzte im System der Versorgung gesetzlich krankenversicherter Patienten
Nomos,  2011, 266 Seiten, broschiert

ISBN 978-3-8329-5552-6


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Das Werk ist Teil der Reihe Schriften zum Sozialrecht (Band 18)
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Die Kassenärztlichen Vereinigungen bilden ein zentrales Strukturelement der ambulanten ärztlichen Versorgung in Deutschland. Dabei sind ihre Aufgaben durchaus widersprüchlich. Sie sollen einerseits die Interessenvertretung für niedergelassene Ärzte übernehmen, andererseits sind sie Garanten für die Sicherstellung der ambulanten ärztlichen Versorgung gesetzlich versicherter Patienten und zunehmend in das komplexe Versorgungssystem des SGB V eingebunden.
Die vorliegende Untersuchung analysiert die komplexen rechtlichen Zusammenhänge des deutschen Vertragsarztrechts und stellt ihnen die Regelungen des französischen Rechts gegenüber. Beide Rechtssysteme werden kritisch hinterfragt, Vor- und Nachteile abgewogen, die Frage der Übertragbarkeit diskutiert. Dabei werden verfassungs- und sozialrechtliche Aspekte erläutert und gleichzeitig neuere verwaltungswissenschaftliche Perspektiven sowie Ergebnisse der Korporatismusforschung im Krankenversicherungsbereich berücksichtigt.
Das Buch richtet sich an gleichermaßen an Politik, Wissenschaft und Praxis. Es wird vor allem denjenigen wertvolle Hinweise geben, die mit Strukturfragen der vertragsärztlichen Versorgung befasst sind.

»...die Arbeit auf der Darstellungsebene geradezu vorbildlich ist, vor allem aber, dass die von der Autorin vorgenommenen Wertungen wirklich zum Nachdenken anregen. Durch Doktorarbeiten muss man sich oft quälen. Diese zu lesen, ist ein Genuss.«
Prof. Dr. Rüdiger Zuck, GesR 3/13

»Leider bleiben die Analysen und Ergebnisse von Judith Brockmann in der aktuellen Diskussion um das Versorgungsstrukturgesetz unberücksichtigt. Damit wird sich wohl erst eine Regierung befassen, die zu wirklichen Reformen im Organisationsgefüge der ambulanten Versorgung bereit ist. Dann wird man erneut zur klar gegliederten und verständlich geschriebenen Arbeit von Judith Brockmann greifen.«
Franz Knieps, G+S 4/11
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