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Schneider | Lang | Rosenfeld | Kempe | Kolb

Anreizwirkungen der Sozialhilfe auf das Arbeitsangebot im Niedriglohnbereich

Nomos,  2002, 224 Seiten, broschiert

ISBN 978-3-7890-8006-7


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Das Werk ist Teil der Reihe Schriften des Instituts für Wirtschaftsforschung Halle (Band 12)
37,00 € inkl. MwSt.
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Die deutschen Kommunen sind zunehmend mit den Folgen der Arbeitslosigkeit konfrontiert, insbesondere mit hohen Sozialhilfeausgaben für Langzeitarbeitslose. Ein Grund für die Langzeitarbeitslosigkeit wird darin gesehen, dass die Motivation zur Ausübung einer Erwerbstätigkeit unterhalb des Sozialhilfeniveaus gering ist, weil das erzielte Einkommen fast vollständig auf die Sozialhilfe angerechnet wird.
Die Relevanz derartiger Fehlanreize wird empirisch untersucht und weitgehend bestätigt. Weiterhin werden kommunale Maßnahmen der Hilfe zur Arbeit daraufhin untersucht, inwieweit sich mit ihnen die Fehlanreize überwinden lassen. Hierzu wurden Fallstudien in 12 Kommunen durchgeführt. Der Erfolg von arbeitsmarktpolitischen Maßnahmen der Kommunen ist trotz vielfältiger innovativer Ansätze begrenzt, weil sie nicht an den Ursachen des Problems ansetzen, sondern die bestehenden Sozialhilferegelungen als gegeben betrachten. Zudem erfolgen die kommunalen Maßnahmen häufig mit dem Ziel einer Lastenverschiebung. Es wird für eine umfassende Reform des Sozialhilfesystems einschließlich der kommunalen Arbeitsmarktpolitik (unter Berücksichtigung vorhandener innovativer Ansätze) plädiert.

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