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Benkel | Meitzler | Preuß

Autonomie der Trauer

Zur Ambivalenz des sozialen Wandels
Nomos,  2019, 220 Seiten, broschiert

ISBN 978-3-8487-6032-9


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Das Werk ist Teil der Reihe Dimensionen der Sorge (Band 4)
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Die Sepulkralkultur befindet sich in einem massiven Umbruch. Friedhofslandschaften und Bestattungsrituale in Deutschland verändern ihr Gesicht. Sie sind nicht mehr der Spiegel kollektivistischer Sinnangebote, sondern reflektieren Lebenswelten. Der Tod und die Handlungskonzepte, die ihn einrahmen, sind folglich zutiefst pluralistisch geprägt.
Rechtlichen Vorschriften bleiben dem gegenüber erstaunlich starr. Friedhofsordnungen und andere Bestimmungen sind somit immer häufiger ein Stein des Anstoßes; insbesondere die Friedhofspflicht gilt zunehmend als Bürde.
Seit einiger Zeit haben sich nun Praktiken etabliert, bei denen Hinterbliebene die Asche Verstorbener zuhause aufbewahren bzw. an alternativen Orten verstreuen. Die Auslöser dieser schleichenden Veränderung wurzeln in der Individualisierung. So sehr es sich einerseits um autonome Entscheidungen handelt, so stark liegen andererseits Wandlungsprozesse des kulturellen Bewusstseins vor. Sie stehen für eine Verschiebung in Richtung einer Autonomie der Trauer.

»äußerst lehrreiche Studie.«Alexander Helbach, aeternitas.de September 2019

»interessante Anstöße für die aktuelle Diskussion zur Friedhofskultur.«
Der Bestatter 3/2019, 16
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