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Syben

Bauleitung im Wandel

Arbeit als Bewältigung von Kontingenz
Nomos,  2014, 406 Seiten, kartoniert

ISBN 978-3-8360-8763-6


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Das Werk ist Teil der Reihe Forschung aus der Hans-Böckler-Stiftung (HBS) (Band 163)
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Die Arbeit der Bauleitung ist Handeln in hochgradig kontingentem Umfeld. Die Bedingungen der Bauproduktion wie Boden und Wetter, neue Wünsche des Bauherrn im laufenden Bauprozess, Fehler in Plänen, verzögerte Materiallieferungen sowie unvorhergesehene Ereignisse führen dazu, dass immer wieder etwas anders kommt als erwartet: Auf einer Baustelle ist niemals alles voraussehbar oder gar beherrschbar. Trotzdem muss entschieden und gehandelt werden, oberste Priorität hat der Fertigstellungstermin. Anhand von 13 Fallstudien demonstriert Syben in diesem Band, mit welchen Strategien die Akteure die Kontingenz bewältigen und sicherstellen, dass das gebaut wird, was gebaut werden soll, und das möglichst termingerecht. Er analysiert zudem eine neue Arbeitsteilung in der Bauleitung, neue Anforderungen an die Kompetenz der Beschäftigten sowie die paradoxen Folgen der mobilen Kommunikation auf Baustellen: War Erreichbarkeit früher ein Problem, ist sie mittlerweile zu einer neuen sozialen Norm geworden. Die Untersuchung verdeutlicht, dass die Bewältigung von Kontingenz ein zentrales Merkmal der Arbeit der Bauleitung ist – das macht sie arbeitssoziologisch auch branchenübergreifend aufschlussreich.

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