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Behinderungsmißbrauch durch Produktinnovation

Eine ökonomische und juristische Analyse zum deutschen, europäischen und amerikanischen Kartellrecht
Nomos,  1997, 184 Seiten, broschiert

ISBN 978-3-7890-4754-1


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Das Werk ist Teil der Reihe Wirtschaftsrecht und Wirtschaftspolitik (Band 148)
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In der jüngeren Vergangenheit haben wiederholt marktbeherrschende Unternehmen versucht, durch die Einführung neuer Produkte und Produktstandards Konkurrenten in nachgelagerten Märkten zu schädigen. Beispiele für derartige Produktinkompatibilitäten betreffen z.B. die Märkte für Computer und Peripheriegeräte, Fotokameras und Filme, Automobile und Autoradios; überall kam es auch zu rechtlichen Auseinandersetzungen. Während die Europäische Kommission in solchen Fällen dazu neigte, den marktbeherrschenden Unternehmen eine Pflicht zur vorzeitigen Offenlegung der Schnittstellenänderungen aufzuerlegen, vertrat die amerikanische Spruchpraxis mit Rücksicht auf die Innovationsanreize marktmächtiger Unternehmen den gegenteiligen Standpunkt.
Die Studie stellt das Problem des sog. Behinderungsmißbrauchs durch Produktinnovation (predatory product innovation) in einen größeren – wettbewerbspolitischen und kartellrechtlichen – Zusammenhang und spürt dem Für und Wider einer Offenlegungspflicht nach.
Die Arbeit richtet sich an Juristen und Ökonomen, die sich mit Kartellrecht und Wettbewerbspolitik beschäftigen.

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