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Lohr | Peetz | Hilbrich

Bildungsarbeit im Umbruch

Zur Ökonomisierung von Arbeit und Organisation in Schulen, Universitäten und in der Weiterbildung
Nomos,  2013, 282 Seiten, kartoniert

ISBN 978-3-8360-8749-0


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Das Werk ist Teil der Reihe Forschung aus der Hans-Böckler-Stiftung (HBS) (Band 149)
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Schulprogramme und Mission Statements, Benchmarking und Personalkostenbudgetierung, ECTS-Leistungspunkte und Zielvereinbarungen – in den Bildungsbereich sind Begriffe eingezogen, die dort bis vor Kurzem völlig unbekannt waren. Sie sind Indikatoren für den fundamentalen Umbruch, in dem sich Schulen, Universitäten und Weiterbildungseinrichtungen befinden. Über die bildungs- und wissenschaftspolitischen Aspekte dieses Prozesses ist viel geschrieben worden – nicht jedoch über die Auswirkungen, die der Wandel auf die Arbeit des Lehrpersonals hat. In diesem Buch steht erstmals der Arbeitsalltag der Lehrenden im Fokus der Forschung: Wie verändern die neuen Wirtschaftlichkeits- und Effizienzerwartungen im Bildungssektor die Beschäftigungsbedingungen, die Arbeitsanforderungen und -belastungen? Verschieben sich die Gewichte zwischen Kollegialität und Hierarchie, zwischen Selbst- und Fremdbestimmung, aber auch zwischen pädagogischem Ethos und ökonomischem Kalkül? Sind Lehrer/innen und Dozent/inn/en dem Druck ausgeliefert oder nutzen sie Gestaltungsspielräume und entwickeln sie Eigensinn, gar Widerstand? In intensiven Fallstudien lässt dieses Buch Lehrende anschaulich zu Wort kommen und bringt den Wandel auf den arbeits- und organisationssoziologischen Begriff.

»Lehrkräfte, vor allem aber auch Schulleitungen, erhalten einen fundierten Einblick in die veränderten Arbeits- und Leistungsanforderungen und werden in die Lage versetzt, eigene Handlungsstrategien zu überprüfen und weiterzuentwickeln, aber auch auf Konflikte mit traditionellen Arbeitsorientierungen flexibel, kompetent und belastungsreduzierend zu reagieren.«
(Grundschule, H. 12/2013)
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