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Kessler

Das ist doch evident!

Eine Analyse dargestellter Evidenzframes und deren Wirkung am Beispiel von TV-Wissenschaftsbeiträgen
Nomos,  2016, 324 Seiten, broschiert

ISBN 978-3-8487-3181-7


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Das Werk ist Teil der Reihe Gesundheitskommunikation | Health Communication (Band 12)
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Dargestellte medizinische Sachverhalte werden in TV-Wissenschaftsbeiträgen unterschiedlich untermauert oder widerlegt; sie werden unterschiedlich evident dargestellt. Wissenschaftsjournalisten stellen dabei verschiedene Quellen von Evidenz (bspw. Studien, Fallbeispiele oder Expertenmeinungen) mit jeweils unterschiedlich dargestellten Argumentationen dar. Wie Sachverhalte in TV-Wissenschaftsbeiträgen belegt werden, hat einen Einfluss darauf, welche Überzeugungen die Rezipienten über diese haben. Mittels standardisierter Inhaltsanalyse und der Methodenerweiterung durch die Evidenztheorie von Dempster und Shafer (1976) wurden zunächst Belegstrukturen identifiziert und anschließend in einem Experiment untersucht, ob und wie diese auf die Überzeugungen der Rezipienten wirken. In der Synopse wird ein Modell erstellt, welches den dynamischen Wirkprozess der formal-abstrakten Evidenzframes abbildet; die Rolle der Voreinstellung wird dabei herausgestellt.

»eine wirklich gelungene Kombination von Inhaltsanalyse und Experiment. Zusätzlich zeichnet sich die Arbeit durch hohe Leserfreundlichkeit aus, findet sich am Ende des Buches sogar eine ›Quintessenz‹ zugeschnitten auf verschiedene Zielgruppen. Kessler leistet mit ihrer Arbeit einen wichtigen Beitrag im Bereich der Wissenschaftskommunikation und Framingforschung.«
Dr. Brigitte Huber, Publizistik 2017, 235
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