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Böhme

Das strafgerichtliche Fehlurteil - Systemimmanenz oder vermeidbares Unrecht?

Eine Untersuchung zu den Ursachen von Fehlurteilen im Strafprozess und den Möglichkeiten ihrer Vermeidung
Nomos,  2018, 379 Seiten, gebunden

ISBN 978-3-8487-5285-0


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Das Werk ist Teil der Reihe Schriftenreihe Deutsche Strafverteidiger e.V. (Band 46)
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Auf der Grundlage eines eigenen Definitionsvorschlages zum Fehlurteilsbegriff untersucht der Autor das Phänomen Fehlurteil aus dogmatischer und empirischer Perspektive. Neben der Frage der Häufigkeit von Fehlurteilen und einem Überblick über die Möglichkeiten der Fehlerkorrektur im Strafverfahren bildet die empirische Untersuchung der Ursachen und Vermeidungsmöglichkeiten von Fehlurteilen das Herz der Arbeit. In diesem Rahmen hat der Autor zunächst zentrale, allerdings schon ältere Studien zu Fehlurteilen ausgewertet und die gefundenen Ergebnisse kategorisiert und systematisiert. Zur Überprüfung der Aktualität dieser Ergebnisse und zu ihrer Vertiefung hat der Autor Experteninterviews mit Strafrichtern an Rechtsmittelgerichten durchgeführt. Die gewonnenen Erkenntnisse dienten als Grundlage für die Diskussion der Frage, wie Fehlurteile künftig besser vermieden werden können, etwa durch den verstärkten Einsatz videotechnischer Dokumentationsmöglichkeiten im Strafverfahren.

»sehr übersichtlich strukturiert und in jedem Abschnitt einfach, klar und für jeden Leser verständlich ausgedrückt. Böhmes Dissertation stellt einen deutlichen Mehrwert für die rechtswissenschaftliche Forschung dar und wird hoffentlich als Grundlage für viele weitere Forschungsarbeiten dienen, da die oben dargelegte Umfeldanalyse erschreckend zeigte, dass in diesem Bereich ein deutlicher Nachholbedarf besteht.«
Oliver Michaelis, LL.M., ZIS 5/2020, 253

»Die Arbeit von Böhme gibt nicht nur den Hinweis auf verschiedene Möglichkeiten, wie Fehlerquellen im Strafverfahren zu vermeiden sind. Sie zeigt auch Forschungslücken auf, die weiter zu befüllen sind.«
Prof. Dr. Anja Schiemann, KriPoZ 4/2020, 254

»stellt einen deutlichen Mehrwert für die rechtswissenschaftliche Forschung dar und wird hoffentlich [...]
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