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Geis

Den Krieg überdenken

Kriegsbegriffe und Kriegstheorien in der Kontroverse

Herausgegeben von Dr. Anna Geis

Nomos,  2006, 271 Seiten, broschiert

ISBN 978-3-8329-1323-6


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Das Thema »Krieg« erlebt in öffentlichen Kontroversen seit Ende der 1990er Jahre eine anhaltende Konjunktur. Die wissenschaftliche Diskussion reflektiert seit einiger Zeit, inwieweit unser gewohntes Denken über den Krieg noch adäquat ist, da unsere Begriffe von »Krieg« nach wie vor stark an den Staat europäischer Prägung gebunden bleiben. In einer Zwischenbilanz werden in dem Sammelband zunächst die empirischen und theoretischen Herausforderungen diskutiert, die sich hinter dem Befund eines Wandels der Gewaltformen verbergen. Anschließend stehen die im letzten Jahrzehnt meist diskutierten Begriffe, Konzepte und Theorien des Krieges im Zentrum kritischer Erörterungen.
Die konzeptionellen Reflexionen und Kontroversen greifen weit über die Grenzen einer Teildisziplin hinaus, daher führt der Band Autorinnen und Autoren aus der Politischen Theorie/Philosophie und den Internationalen Beziehungen zusammen.

»Der von der Herausgeberin kompetent und mit Blick für die wesentlichen Kontroversen eingeleitete Sammelband dürfte vor allem von denjenigen Lesern und Leserinnen mit Gewinn konsultiert werden, welche die intensiven Debatten um die "neuen Kriege" bisher nur ansatzweise rezipiert haben. Der Anspruch, Zwischenbilanz zu ziehen, wird jedenfalls voll und ganz eingelöst.«
Werner Bührer, H-Soz-u-Kult Juni 2009

»...ein exzellenter Beitrag zur derzeitigen Kriegstheorie-Debatte.«
A. Stupka, ÖMZ 01/08
 
»...ein ambitioniertes und umfassendes Referenzwerk zum neu entdeckten Thema "Krieg".«
ZPol 3/06
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