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Seyferth

Den Staat zerschlagen!

Anarchistische Staatsverständnisse

Herausgegeben von Dr. Peter Seyferth

Nomos,  2015, 306 Seiten, broschiert

ISBN 978-3-8329-7986-7


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Das Werk ist Teil der Reihe Staatsverständnisse (Band 78)
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Das, was am Staat so übel ist, lässt sich nicht durch Reformen, Gewaltenteilung, Wahlen, internationale Verträge oder tugendhafte Politiker ausbessern. Weil der Staat immer eine gewaltsame Herrschaftsstruktur ist, muss er durch herrschaftsfreie Ordnungen ersetzt werden, die selbst nicht staatsförmig sind. Davon sind jedenfalls die Anarchisten überzeugt. Deren unterschiedliche Verständnisse davon, was der Staat ist und tut, wie er entstand und wie man ihn überwindet, werden in diesem Band vorgestellt. Neben den Klassikern Stirner, Proudhon, Bakunin, Kropotkin und Landauer wird die Praxis der jüdischen Russland-Exilantinnen und der spanischen Revolutionäre vorgestellt und die anarchistische Kritik an Gewalt, Entfremdung und Zivilisation diskutiert. Es wird einerseits gezeigt, wie der Anarchismus seine über marxistische und liberale Staatskritik hinausgehende Staatsfeindschaft begründet; andererseits werden Schwächen der anarchistischen Staatsverständnisse deutlich.


»über ein Dutzend Autoren vertreten unterschiedliche Strömungen des Anarchismus und behandeln in ihren Aufsätzen sowohl den "klassischen" als auch den zeitgenössischen Anarchismus in seinen unterschiedlichen Facetten.«
Ewgeniy Kasakow, ZPTh 1/2018

»Hervorzuheben ist die Einführung des Herausgebers, die Einsteigern in die Thematik eine gute erste Orientierung bietet... lesenswerte Beiträge... Zu empfehlen ist dieser Band jeder Seminar- und Institutsbibliothek als Lektüre für Studienanfänger und Hobby-Anarchisten.«
Markus Henkel, HPB 2016, 633

»liefert ein fundiertes, umfassendes Bild dieses Staatsverständnisses und räumt mit Sterotypen gründlich auf.«
E & D 2016, 497

»Das Buch verlangt vom Leser alle Bilder vom Anarchisten als bombenwerfenden Chaoten beiseite zu lassen, um die historischen [...]
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