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Der Gesellschafter einer zweigliedrigen OHG als Vorerbe seines Partners

Zugleich ein Beitrag zum Grundsatz der Einheitlichkeit der Mitgliedschaft im Personengesellschaftsrecht
Nomos,  2002, 228 Seiten, broschiert

ISBN 978-3-7890-7884-2


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Das Werk ist Teil der Reihe Studien zum Handels-, Arbeits- und Wirtschaftsrecht (Band 76)
38,00 € inkl. MwSt.
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Der Autor setzt sich mit einem im wissenschaftlichen und praxisnahen Schrifttum viel diskutierten Fall auseinander, dessen Hintergrund eines der umstrittenen Dogmen des Personengesellschaftsrechts bildet. Die Frage nämlich, ob die Einrichtung der Vor- und Nacherbschaft an einer Gesellschafterstellung auch dann möglich ist, wenn der Vorerbe der alleinige Mitgesellschafter ist und damit für die Dauer der Vorerbschaft nur ein Gesellschafter vorhanden ist. Der Autor hinterfragt in diesem Zusammenhang den Grundsatz der Einheitlichkeit der Mitgliedschaft, was den Blick auf Entwicklungen wie die Testamentsvollstreckung an dem vom einzigen Mitgesellschafter des Erben hinterlassenen Anteil ausdehnt und auch Gestaltungen wie Nießbrauch und Treuhand ins Blickfeld rückt. Der Autor zeigt, dass ein umfassend verstandener Grundsatz der einheitlichen Mitgliedschaft nicht existiert und weicht damit von einem zentralen Dogma im Personengesellschaftsrecht ab. Darüber hinaus setzt sich der Autor mit der Frage auseinander, ob die OHG als »Einpersonen-OHG« mit nur einem Gesellschafter lebensfähig ist. Auf der Grundlage der hierbei gewonnenen Erkenntnisse führt der Autor den Ausgangsfall zu interessengerechten Lösungen.

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