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Der Rollenkonflikt der Bewährungshilfe in Theorie und Praxis

Nomos,  2004, 345 Seiten, broschiert

ISBN 978-3-8329-0758-7


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Das Werk ist Teil der Reihe Kieler Rechtswissenschaftliche Abhandlungen (NF) (Band 46)
66,00 € inkl. MwSt.
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Den Bewährungshelfern kommt als Helfer und Betreuer des Probanden einerseits und Kontrolleur und Überwacher andererseits eine Doppelfunktion zu, die seit Anbeginn der Bewährungshilfe immer wieder Anlass zu Diskussionen gab. Der Autor setzt sich nach einer ausführlichen Analyse der scheinbar gegensätzlichen Pflichten kritisch mit in der Literatur geforderten Lösungsmodellen auseinander. Auf der Grundlage einer umfangreichen bundesweiten Befragung konnte die Frage der Existenz und des Umfanges von Rollenkonflikten erstmals nicht allein auf eine theoretische, sondern in erster Linie auf eine repräsentative empirische Grundlage gestellt werden. Dabei kommt der Verfasser zu dem Ergebnis, dass viele der festgestellten Konflikte durch eine verbesserte Kommunikation zwischen Justiz und Bewährungshilfe gelöst werden könnten. Die Mehrheit der Bewährungshelfer sieht ihre Doppelrolle nicht als Problem, sondern als überwiegend positives und interessantes Merkmal ihres Berufes. Das Werk richtet sich nicht nur an Bewährungshelfer und Wissenschaftler, sondern auch an Strafrichter als deren »Kooperationspartner« auf Seiten der Justiz.

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