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Littger

Deutscher Corporate Governance Kodex - Funktion und Verwendungschancen

Eine interdisziplinäre Untersuchung mit Begründung einer Methodik zur Auswahl geeigneter Regelungsinstrumente
Nomos,  2006, 319 Seiten, broschiert

ISBN 978-3-8329-1785-2


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Das Werk ist Teil der Reihe Studien zum Handels-, Arbeits- und Wirtschaftsrecht (Band 108)
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Die Arbeit behandelt in einem interdisziplinären Ansatz die Funktion und Verwendungschancen des Deutschen Corporate Governance Kodex (DCGK). Dieses Regelungsinstrument wurde im Jahre 2002 nach dem Vorbild des englischen »Combined Code« in Deutschland eingeführt und verpflichtet börsennotierte Gesellschaften zur Erklärung über die Einhaltung vorgegebener Empfehlungen zur Unternehmensführung nach internationalen Standards.
Die Funktionsbestimmung des DCGK, der gegenüber Gesetz, Satzung usw. ein regulatives Novum in Deutschland darstellt, wird durch eine Ausarbeitung der ökonomischen Zielsetzung von Corporate Governance eingeleitet. Unter Darstellung struktureller Defizite gegenwärtiger Gesetzesregulierung und der Verwendung von rechtssoziologischen Erkenntnissen erfolgt eine Rechtfertigung des DCGK als »reflexives Regelungsinstrument«. Als maßgebliches Merkmal solcher Regelungsinstrumente wird die Ausarbeitung von Regelungen durch organisierte Interessengruppen unter Anleitung parlamentarischer Vorgaben nachgewiesen. In diesem Sinne wird die Verwendung des DCGK auf weitere Unternehmensformen wie zum Beispiel der Europäischen Aktiengesellschaft (Societas Europaea) vorgeschlagen und im zweiten Teil der Arbeit anhand einer »Methodik zur Auswahl geeigneter Regelungsinstrumente« konkretisiert.

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