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Groeben †

Deutschland und Europa in einem unruhigen Jahrhundert

Erlebnisse und Betrachtungen von Hans von der Groeben
Nomos,  2. unveränderte Auflage, 2014, 507 Seiten, gebunden mit SU

ISBN 978-3-8487-1368-4

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Der Jurist Hans von der Groeben (1907–2005) zählt zu den Pionieren der europäischen Integration. Seine Lebenserinnerungen sind jetzt nach langer Zeit wieder verfügbar. Im Leben und Wirken von der Groebens spiegeln sich die politischen Umbrüche Deutschlands und Europas im 20. Jahrhundert wider.
In den Jahren der Weimarer Republik war der Autor Zeuge des großartigen Versuches, die Deutschen für Demokratie und sozialen Ausgleich zu gewinnen; dieser scheiterte, weil die geistigen Wegbereiter zu schwach oder uneins waren, die alte Oberschicht sich versagte und schließlich die Weltwirtschaftskrise auch die ökonomischen Voraussetzungen für dieses kühne Unternehmen untergrub. So konnte Hitler eine Diktatur errichten.
Trotz Ablehnung des NS-Regimes und seiner Untaten fühlten sich viele Politiker, Beamte und Soldaten verpflichtet, für die Erhaltung der Ordnung und der Rechtsstaatlichkeit einzutreten und alles zu tun, um den Untergang des Reiches zu verhindern. Nachdem sich alle Hoffnungen auf eine Umkehr als trügerisch erwiesen hatten, musste ein gewaltsamer Umsturz versucht werden.
Nach dem Krieg hat der Autor zunächst in Hannover und Bonn am Wiederaufbau mitgewirkt. In der Überzeugung, dass Demokratie, Rechtsstaat und Freiheit nur in engem Zusammenwirken mit den Demokratien Westeuropas und Amerikas gesichert werden können, nahm er den Auftrag dankbar an, am Aufbau der Europäischen Gemeinschaft teilzunehmen. Von 1958 bis 1970 war er Mitglied der Kommission.

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