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Kramer

Dezentralisierung in der Wasserversorgung in Peru, Bolivien und Ekuador

Ein Beitrag zur rechtsvergleichenden Methodik in der rechtswissenschaftlichen Entwicklungsforschung VRÜ, Beiheft 21
Nomos,  2006, 321 Seiten, broschiert

ISBN 978-3-8329-2124-8

Das Werk ist Teil der Reihe Sonderheft Verfassung und Recht in Übersee
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Noch immer mangelt es weltweit 1,1 Milliarden Menschen an einem Zugang zu sauberem Trinkwasser. Verantwortlich sind meist strukturelle Defizite der nationalen Wassersektoren. Vor diesem Hintergrund richtet die vorliegende Untersuchung den Blick auf die rechtliche und institutionelle Ausgestaltung der Wasserversorgung. Sie greift damit eine aktuelle Diskussion auf, die unter dem Begriff Good Water Governance die Antworten auf die Wasserkrise nicht in technischen Lösungen sucht, sondern die Rahmenbedingungen in den Vordergrund stellt.

Konkret untersucht die Arbeit die rechtliche und institutionelle Ausgestaltung der Trinkwasserversorgung und Abwasserentsorgung in Bolivien, Peru und Ekuador. Verglichen werden u.a. die Modalitäten der Leistungserbringung einschließlich der Privatsektorbeteiligung, die Eigentumsverhältnisse an den Versorgungsanlagen, die Ausgestaltung der Sektorfinanzierung sowie die Regelungen zur Trinkwasserqualität und zu den sonstigen Verbraucherrechten in der Wasserversorgung. Hierbei bezieht die Studie die Rechtspraxis mit ein und fragt abschließend nach den Gründen für das in allen drei Staaten offenbar gewordene erhebliche Vollzugsdefizit.

»...aus Sicht der deutschen Lateinamerikaforschung handelt es sich allemal um einen großen Wurf.«
Johann-Christian Pielow, Verfassung und Recht in Übersee 01/08
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