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Roos

Die AGB-Verbandsklage im Urhebervertragsrecht

Nomos,  2016, 347 Seiten, broschiert

ISBN 978-3-8487-2418-5


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Das Werk ist Teil der Reihe Schriftenreihe des Archivs für Urheber- und Medienrecht (Band 275)
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Die bereits Jahrzehnte andauernden Diskussionen darüber, wie die vertragliche Stellung von Kreativen verbessert werden kann, führten im Jahr 2002 zu einer grundlegenden Reform des Urhebervertragsrechts. Urheber griffen jedoch alsbald auf das längst in Vergessenheit geratene Mittel der AGB-Verbandsklage zurück.

Das Werk behandelt erstmals sämtliche Rechtsfragen, die mit der Rolle der AGB-Verbandsklage im Urhebervertragsrecht zusammenhängen. Der Autor befasst sich zum einen mit den prozessualen Besonderheiten, wenn Urheberverbände gegen die von Verwertern genutzten AGB klagen. Zum anderen setzt er sich mit der materiellen Wirksamkeit typischer Klauseln in Kreativverträgen auseinander. Dabei wird analysiert, welche Normen des Urheberrechts als gesetzliche Leitbilder für die AGB-Inhaltskontrolle taugen. Insbesondere findet eine kritische Auseinandersetzung mit den weit verbreiteten Rechtebuyout-Klauseln und der diesbezüglichen BGH-Rechtsprechung statt.

Durch seine Untersuchungen gelingt es dem Autor, wichtige Erkenntnisse für eine erneute Reformierung des Urhebervertragsrechts zu gewinnen.

»Die Dissertation (Münster 2015), betreut von Thomas Hoeren, befasst sich mit einer Frage, die bei der gegenwärtigen Diskussion um das Urhebervertragsrecht erstaunlicherweise zu kurz kommt: Wie hängen das Urhebervertragsrecht und das Recht der Allgemeinen Geschäftsbedingungen zusammen?.. Die Arbeit ist umfangreich und gründlich. Hier wird das System des Urhebervertragsrechts, das System der AGB-Kontrolle und die wechselseitigen Abhängigkeiten sehr gut dargestellt... Die Arbeit wird, wenn sich das vermutlich während der parlamentarischen Beratung des vorliegenden Entwurfs steigernde und an emotionalem Ton zunehmende Kriegsgeschrei gelegt haben wird, in der Praxis aufgegriffen werden.«
pivatfunk.de 3/2016
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