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Die Akzeptanz von Verwaltungsentscheidungen

Nomos,  1996, 182 Seiten, broschiert

ISBN 978-3-7890-4274-4


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Das Werk ist Teil der Reihe Verwaltung 2000 (Band 7)
34,00 € inkl. MwSt.
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Verwaltungsentscheidungen werden nicht selten durch Bürgerproteste verzögert und in ihrer Umsetzung behindert. Um dem entgegenzuwirken, plädiert der Verfasser für neue Wege der Konfliktlösung, die auf die Akzeptanz der von der Entscheidung Betroffenen zielen.
Er entwirft ein Modell, das dem Leitziel der Akzeptanz der Verwaltungsentscheidung gerecht wird. Eine frühzeitige und umfassende Einbeziehung der Bürger erweist sich dabei als eine wesentliche Anforderung an das Verwaltungsverfahren. Dies hat unter anderem Auswirkungen auf die Gestaltung des Erörterungstermins, in dem bereits der Streit der Sachverständigen zu organisieren ist und nicht erst im Gerichtsverfahren. Das vorgeschlagene Akzeptanz-Management erhofft von einem Diskurs der Verfahrensbeteiligten ein Höchstmaß an »Richtigkeit«. So gesehen ist eine Neuorientierung des Verwaltungsverfahrensrechts und eine demokratische Verwaltungskultur gefordert, welche die Bürger in integrierender Weise in die Verwaltungsverfahren einbezieht.
Der Band verbindet neuere Ansätze aus der Verwaltungsrechtslehre mit den Erfahrungen der Praxis und bietet der Verwaltungspraxis, die in Planfeststellungs- und Genehmigungsverfahren Konflikte zu schlichten hat, taugliche Empfehlungen für ein Akzeptanz-Management.

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