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Woerz

Die Deregulierung der US-amerikanischen Sparkassen

Ursachen und Folgen der Krise der Savings and Loan Associations
Nomos,  1994, 166 Seiten, broschiert

ISBN 978-3-7890-3128-1


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Das Werk ist Teil der Reihe Studien zum Bank-, Börsen- und Kapitalmarktrecht (Band 18)
33,00 € inkl. MwSt.
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Die aufsehenerregende Krise des deregulierten US-amerikanischen Sparkassenwesens während der 80er Jahre verursachte Verluste in Höhe von über 100 Milliarden US-Dollar. Wie kein anderes Ereignis scheint sie damit die Gefahren einer Deregulierungspolitik aufzuzeigen. Die tatsächlichen Hintergründe des Debakels der Savings and Loan Associations, gemeinhin S&Ls genannt, sind indes weit weniger offensichtlich und wurden in der deutschen Literatur bislang kaum berücksichtigt.
Die Autorin untersucht nun Ursachen und Folgen der amerikanischen Sparkassenderegulierung und konzentriert sich dabei auf die Wechselwirkungen zwischen Deregulierungspolitik und dem Zusammenbruch des Sparkassensektors. Sie kommt zu der bei oberflächlicher Betrachtung unerwarteten Erkenntnis, daß die ökonomische Deregulierung zu Beginn der 80er Jahre für die S&Ls überlebensnotwendig war und keinesfalls für die Krise verantwortlich ist. Diese wird vielmehr durch die Lockerung der Solvabilitäts- und Kontrollbestimmungen induziert und durch den Lobbyismus des Sparkassengewerbes sowie durch politisches Taktieren des Gesetzgebers auf gigantische Ausmaße vergrößert, ehe durchgreifende Maßnahmen Einhalt gebieten.

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