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Marx

Die Ehe auf Lebenszeit

Ein unverbindlicher Programmsatz?
Nomos,  2015, 312 Seiten, broschiert

ISBN 978-3-8487-0623-5


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Das Werk ist Teil der Reihe Schriften zum Familien- und Erbrecht (Band 12)
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Nach § 1353 Abs. 1 S. 1 BGB wird die Ehe „auf Lebenszeit“ geschlossen. Handelt es sich dabei nur noch um einen Programmsatz? Erstmals untersucht eine Arbeit umfassend das Spannungsverhältnis zwischen dem Lebenszeitprinzip und der Scheidung.
Ausgehend von den Regelungen des Kirchenrechts und der früheren Rechtsordnungen zeichnet die Arbeit die Entwicklung des Lebenszeitprinzips nach. Die Gesetzesentwicklung wird in den sozialen Kontext eingeordnet und der Bedeutungswandel des Lebenszeitprinzips dargestellt. Im Hauptteil des Werkes wird das aktuelle Ehe- und Scheidungs(folgen)recht auf die Vereinbarkeit mit dem Lebenszeitprinzip untersucht.
Der Fokus der Begutachtung liegt auf dem Zerrüttungsprinzip sowie den Scheidungsfolgen Unterhalt, Zugewinnausgleich und Versorgungsausgleich. Abgerundet wird die Arbeit mit dem Blick auf die Vereinbarkeit gesellschaftlicher Alternativmodelle, z. B. die „Ehe auf Probe“, mit dem Lebenszeitprinzip der Ehe.

»In seiner umfassend angelegten und gut lesbaren juristischen Dissertation untersucht der Verfasser vor dem Hintergrund der theologischen und historischen Entwicklung seit dem 18. Jahrhundert die Frage, inwieweit die gesetzlichen Regelungen dem Lebenszeitprinzip Rechnung tragen.«
Dr. Alexander Schwonberg, ZfF 2017, 100
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