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Die Finanzierung freigemeinwirtschaftlicher Altenhilfeeinrichtungen in Deutschland und Frankreich

Nomos,  1997, 375 Seiten, gebunden

ISBN 978-3-7890-5095-4


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Die prekäre Finanzlage der öffentlichen Haushalte hat in den vergangenen Jahren in Deutschland und Frankreich zu Reformen bei der Steuerung und Finanzierung des Angebots an stationären Altenhilfeleistungen geführt. Gleichzeitig begünstigt die Wettbewerbsdoktrin der EU das Vordringen gewerblicher Anbieter. Zusammen mit der Lockerung weltanschaulicher Bindungen bei den Senioren führen diese Entwicklungen zu einer rasant zunehmenden Wettbewerbsdynamik und einer Gefährdung der bislang dominierenden freigemeinwirtschaftlichen Unternehmen.
Ausgehend von den spezifischen Zielen freigemeinwirtschaftlicher Anbieter beurteilt die Autorin die aktuellen Angebotssteuerungs- und Finanzierungssysteme und leitet aus den Ergebnissen der Evaluation Anforderungen an eine Neugestaltung ab. Im Anschluß daran entwickelt sie ein Reformmodell, dessen essentielle Elemente sich mit den Begriffen »Auflösung des sozialrechtlichen Dreiecksverhältnisses«, »Verzicht auf bedarfsorientierte Angebotssteuerung«, »monistische Finanzierung« und »Subjektfinanzierung« beschreiben lassen.
Die Publikation wendet sich nicht nur an Wissenschaftler, sondern auch an Führungskräfte freigemeinwirtschaftlicher Unternehmen und Verbände, sozialpolitische Entscheidungsträger sowie an die Verantwortlichen der Pflegekassen.

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