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Die Haftung für fehlerhafte Kunstexpertisen

Nomos,  1998, 134 Seiten, broschiert

ISBN 978-3-7890-5582-9


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Das Werk ist Teil der Reihe Schriftenreihe des Archivs für Urheber- und Medienrecht (Band 156)
25,00 € inkl. MwSt.
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Fehlerhafte Kunstexpertisen haben erhebliche wirtschaftliche Auswirkungen sowohl für den Auftraggeber als auch für spätere Erwerber.
Nach einer Bestandsaufnahme über Geschichte und Bedeutung der Kunstexpertisen angesichts einer Rechtsprechung, die die Imitation eines persönlichen Stiles durch Dritte ermöglicht, beschreibt das Werk die Aufgaben des Kunstsachverständigen sowie die im einzelnen zur Verfügung stehenden Zuschreibungsmethoden, die sich grob in Stilkritik und technisch-naturwissenschaftliche Methoden einteilen lassen. Es werden dabei die Sorgfaltsstandards herausgearbeitet, denen er genügen muß. An die vertraglichen Ansprüche des Auftraggebers aus positiver Vertragsverletzung schließen sich die Möglichkeiten einer Haftungsbegrenzung an, der bei Verwendung von AGB enge Grenzen gesetzt sind. Im folgenden wird die Haftung gegenüber Dritten zunächst dogmatisch verankert. Dabei werden Vertragskonstruktionen als Fiktionen abgelehnt. Statt der Einordnung als Haftung aus einem Vertrag mit Schutzwirkung für Dritte, wie sie die Rechtsprechung vornimmt, wird die Vertrauenshaftung als Grundlage der Dritthaftung herausgearbeitet, wobei die Voraussetzungen und ihre Grenzen im einzelnen dargelegt werden.

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