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Die Interventionen Frankreichs und Großbritanniens anlässlich des Frankfurter Wachensturms 1833

Eine Fallstudie zur Geschichte völkerrechtlicher Verträge
Nomos,  2003, 135 Seiten, broschiert

ISBN 978-3-8329-0022-9


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Das Werk ist Teil der Reihe Saarbrücker Studien zum Internationalen Recht (Band 21)
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In ihrer Dissertation befasst sich die Autorin mit dem Verhältnis des Deutschen Bundes (1815-1866) zu den Signatarstaaten des Wiener Kongresses. Im Mittelpunkt steht dabei das insbesondere anlässlich des Frankfurter Wachensturms 1833 kontrovers diskutierte Interventionsrecht Englands und Frankreichs in interne Belange des Bundes. Anhand von bislang weitgehend unbekanntem Quellenmaterial aus europäischen Archiven werden sowohl politische als auch rechtliche Positionen der Zeit nachgezeichnet. Die Quellenanalyse ergibt, dass die bis heute ausschließlich auf ein Garantierecht der Signatarstaaten ausgerichtete wissenschaftliche Diskussion verfehlt ist und dass das 1833 beanspruchte Interventionsrecht seinem Hintergrund nach als ein Vorläufer des modernen völkerrechtlichen Statusvertrages zu betrachten ist.
Die heute noch aktuelle Problematik des Interventionsverbots im Spannungsfeld zwischen staatlicher Souveränität, übergeordneten Institutionen und Realpolitik findet sich in der Untersuchung wieder und macht das Buch über den historischen Rahmen hinaus interessant auch für Politikwissenschaftler und Völkerrechtler.

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