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Pfisterer

Die Kantone mit dem Bund in der EU-Zusammenarbeit

Art. 54 Abs. 3, 55 und 56 BV und deren Anwendung auf die bilateralen Verträge
Schriften zur Grenzüberschreitenden Zusammenarbeit, Band 9
Nomos,  2014, 210 Seiten, broschiert

ISBN 978-3-8487-1722-4

45,00 € inkl. MwSt.
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Wie sind die Kantone an der EU-Zusammenarbeit beteiligt? Diese Publikation über das Verhältnis der Kantone zum Bund als Partner in der EU-Zusammenarbeit ist aus der Kommentierung von Art. 54 Abs. 3, Art. 55 und Art. 56 BV hervorgegangen, die der Autor für die dritte Auflage des St. Galler Kommentars zur schweizerischen Bundesverfassung ausgearbeitet hat. Die Komplexität der europapolitischen Entwicklungen im Verhältnis Bund – Kantone darzustellen, hätte den Rahmen eines Verfassungskommentars gesprengt, was eine eigenständige, ausführliche Publikation als sinnvoll erscheinen lässt.
In einem 1. Teil geht die Arbeit auf die drei einschlägigen Bestimmungen ein, die in den 90er Jahren aus den damaligen Vorstellungen der außen- und vorab europapolitischen Lage der Schweiz und des Verhältnisses zwischen Bund und Kantonen geschaffen worden sind. Seither hat sich die EU-Zusammenarbeit stark entwickelt. Der 2. Teil zeigt deshalb auf, wie diese Bestimmungen auf die aktuelle EU-Zusammenarbeit anzuwenden seien. Der 3. Teil des Werkes skizziert die von der EU angestoßene, aktuelle Diskussion mit der Schweiz über Fragen der künftigen, insbesondere institutionellen Ausgestaltung der gegenseitigen Rechtsbeziehungen. Was erwartet die Kantone? Gesucht ist eine Kombination von bilateralem Weg und politischem System der Schweiz, also Demokratie und Föderalismus.
Der 4. und letzte Teil bietet einen zusammenfassenden Überblick über die wichtigsten gedanklichen Schritte allgemein sowie insbesondere zur Rolle der Kantone und weist auf Abklärungs- und Reformbedarf hin.

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